Grammatikübungen

Die Adverbien im Englischen

1.870 Lückentext-Übungen in 4 Formen

Wörter, die sagen wie, wie oft, wann oder wo. Die meisten werden aus einem Adjektiv gebaut, und jede Art hat ihren eigenen Platz.

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Ein Adverb aus einem Adjektiv bauen

Die meisten Adverbien der Art hängen -ly an:

Die, die es nicht tun

Manche Wörter sind mit dem Adjektiv identisch:

fast, hard, late, early, straight, high, low, near, daily, weekly

a fast car / she drives fast — kein fastly.

good ist die Ausnahme, die man zuerst trifft: sein Adverb ist well.

She is a good singer. → She sings well.

Und drei Paare bedeuten Verschiedenes:

Adjektiv oder Adverb

Frage, was das Wort beschreibt:

Nach beschreibenden Verben — be, seem, look, sound, feel, taste, smell, become — steht das Adjektiv:

The soup tastes good. — nicht tastes well.

Wo welche Art steht

Reihenfolge am Satzende

Wenn mehrere zusammenkommen, lautet die Folge Art — Ort — Zeit:

She sang beautifully at the concert last night.

Wo es für Deutschsprachige schiefgeht

Dies ist die systematischste Abweichung zwischen den beiden Sprachen, und sie betrifft jeden Satz, den du schreibst.

Deutsch bildet überhaupt keine Adverbien. «ein schnelles Auto» und «er fährt schnell» benutzen dasselbe Wort; nur die Endung der attributiven Form fällt weg. Englisch baut eine eigene Form mit -ly:

DeutschEnglisch
Sie singt schönShe sings beautifully
Er antwortete höflichHe answered politely
Sie fährt vorsichtigShe drives carefully
Er spielt gut KlavierHe plays the piano well

She sings beautiful ist der häufigste deutsche Fehler im Englischen überhaupt — häufiger als jeder Zeitformenfehler, weil er in jedem zweiten Satz möglich ist. Die Regel: beschreibt das Wort, wie etwas getan wird, hänge -ly an.

«gut» ist good und well. Deutsch hat ein Wort, Englisch zwei: good beschreibt das Substantiv, well das Verb. «ein guter Sänger» → a good singer; «er singt gut» → he sings well. Und I feel good heißt «mir geht es gut», I feel well heißt «ich bin gesund».

Aber nach taste, smell, look, sound, feel steht trotzdem das Adjektiv. The soup tastes good, nicht tastes well — weil diese Verben die Suppe beschreiben, nicht das Schmecken. Das ist die Gegenprobe zu allem Vorhergehenden, und sie wird oft überkorrigiert.

Die Häufigkeitsadverbien stehen anders als im Deutschen. Deutsch setzt sie hinter das gebeugte Verb: «Ich gehe immer dienstags ins Fitnessstudio». Englisch setzt sie davor: I always go to the gym on Tuesdays. Der dritte Fehler oben ist genau diese Übertragung.

Nach to be stimmen die beiden Sprachen dagegen überein: «Er ist oft spät» → He is often late.

Die Reihenfolge am Satzende ist umgekehrt. Deutsch ordnet Zeit vor Ort: «Wir haben uns gestern am Bahnhof getroffen». Englisch ordnet Ort vor Zeit: We met at the station yesterday. Das ist eine der verlässlichsten Fehlerquellen bei deutschen Lernenden, weil der deutsche Satz vollkommen natürlich klingt.

Merke die englische Folge als Art — Ort — Zeit: She sang beautifully at the concert last night.

hardly ist nicht «hart». He works hard heißt, er arbeitet viel. He hardly works heißt, er arbeitet kaum. Das -ly dreht die Bedeutung ins Gegenteil, und bei hardly, lately und nearly ist das kein Adverb des Adjektivs, sondern ein eigenes Wort.

Alle Formen

ArtAntwortet aufBeispieleÜblicher Platz
Art und Weisewie?slowly, well, carefullyhinter Verb oder Objekt
Häufigkeitwie oft?always, often, nevervor dem Hauptverb
Zeitwann?yesterday, soon, alreadymeist am Ende
Ortwo?here, outside, upstairsam Ende

Fehler, die du vermeiden solltest

Falsch: She sings beautiful. richtig: She sings beautifully.

Das Wort beschreibt, wie sie singt, also braucht es die Adverbform.

Falsch: He drives very fastly. richtig: He drives very fast.

Fast ist schon ein Adverb. Ein Wort fastly gibt es nicht.

Falsch: I go always to the gym on Tuesdays. richtig: I always go to the gym on Tuesdays.

Häufigkeitsadverbien stehen vor dem Hauptverb.