Grammatikübungen

Das Present Simple mit do und does

2.030 Lückentext-Übungen in 4 Formen

Für Gewohnheiten, Abläufe und allgemein Gültiges. Die einzige Form, die sich ändert, ist he, she und it — sie bekommt ein -s.

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Wann du es brauchst

Das Present Simple ist die Zeitform für alles, was nicht von diesem Augenblick abhängt:

Wenn die Handlung gerade jetzt passiert, brauchst du stattdessen das Present Continuous: She is catching the train heißt, sie tut es in diesem Moment.

Das -s, das alle erwischt

Nur eine Form ändert sich: he, she, it und jede einzelne Person oder Sache.

Zwei Verben sind unregelmäßig: have → has und be → is.

do und does machen die Arbeit

Für Verneinung und Frage leiht sich das Present Simple ein Hilfsverb: do für I, you, we, they und does für he, she, it.

Die Regel, über die alle stolpern: das Hilfsverb nimmt das -s, also verliert es das Hauptverb.

Doesn’t works oder Does she works zu schreiben ist der häufigste Fehler in dieser Zeitform, und es lohnt sich, das jedes Mal zu prüfen.

Wie oft

Häufigkeitsadverbien stehen vor dem Hauptverb, aber hinter dem Verb to be:

Wo es für Deutschsprachige schiefgeht

Hier liegt das größte strukturelle Loch zwischen den beiden Sprachen, und es betrifft die halbe Seite.

Deutsch hat kein do. «Sie mag keinen Kaffee» und «Mag sie Kaffee?» kommen ohne Hilfsverb aus: das Deutsche verneint mit nicht oder kein direkt am Verb und dreht für die Frage das Verb nach vorn. Englisch kann beides nicht und schiebt do oder does ein. Daraus entstehen die beiden typisch deutschen Fehler:

Die Umstellung des Hauptverbs, die im Deutschen die Frage macht, gibt es im englischen Präsens nicht. Nur be und die Modalverben dürfen das.

Das -s kennst du im Prinzip. «er arbeitet» markiert die 3. Person Singular genauso wie he works, und hat und has sind dasselbe unregelmäßige Verb. Der Unterschied ist, dass Englisch nur diese eine Form markiert und alle anderen gleich lässt — und gerade weil es die einzige ist, vergisst man sie.

Das Präsens deckt im Deutschen zwei englische Zeitformen ab. «Ich arbeite» heißt I work und I am working. Englisch trennt: das Present Simple für Gewohnheiten, das Present Continuous für jetzt. Wo du im Deutschen gerade ergänzen könntest, braucht Englisch das Continuous. Das ist der Grund, warum deutsche Lernende das Present Continuous zu selten benutzen.

Deutsch nimmt das Präsens für die Zukunft, Englisch fast nie. «Morgen fahre ich nach Berlin» und «Morgen regnet es» sind normales Deutsch. Tomorrow I drive to Berlin und Tomorrow it rains sind im Englischen falsch; dort stehen I’m going und it’s going to rain. Englisch erlaubt das Präsens für die Zukunft nur bei Fahrplänen und festen Programmen: The museum opens at nine, The train leaves at six.

Die Adverbien stehen anders. Deutsch setzt sie hinter das gebeugte Verb: «Er vergisst oft seine Schlüssel». Englisch setzt sie davor: He often forgets his keys. He forgets often his keys ist die direkte Übertragung und falsch. Nach be stimmen die beiden Sprachen überein: He is always late wie «Er ist immer spät».

Alle Formen

SubjektBejahtVerneintFrage
I, you, we, theyworkdon't workDo you work?
he, she, itworksdoesn't workDoes she work?

Fehler, die du vermeiden solltest

Falsch: She don't like coffee. richtig: She doesn't like coffee.

He, she und it nehmen does, also lautet die Verneinung doesn't.

Falsch: Does he works here? richtig: Does he work here?

Sobald does dasteht, ist das -s verbraucht. Das Hauptverb geht in die Grundform zurück.

Falsch: He have two sisters. richtig: He has two sisters.

Have ist in dieser Zeitform unregelmäßig: he, she und it nehmen has.